Interessengemeinschaft vernünftige Windenergie der Gemeinden Beckingen, Nalbach und Schmelz


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Werden wir in Hüttersdorf einen Schildbürgerstreich erleben?

Baufelder werden vorbereitet, ohne das die Zufahrt zur Baustelle sichergestellt ist!

Wird im Schmelzer Ortsteil Hüttersdorf nach dem 1. Oktober wertvoller Altwald gerodet, eine Population der seltenen und nur in reinstem Wasser vorkommenden Bachneunaugen ausgerottet und das Naturschutzgebiet Engelgrund-Girtelwiese gefährdet?

Und das alles, obwohl bis heute nicht gesichert ist, dass die beiden seit Anfang 2019 genehmigte Windkraft-Großanlagen überhaupt gebaut werden können?

Der Hersteller NORDEX gibt für den Transportweg auf gerader Strecke eine Lichtraumbreite von 6 m vor. Die bis zu 180 Tonnen (Gesamtgewicht) schweren und bis zu 65 m langen An­lagenteile für die Windkraftanlagen sollen auf einer Strecke von 2 km über innerörtliche Wohnstraßen transportiert werden. Die von EnBW geplante Zufahrt zu einer der beiden Großwindkraft-Anlagen ist offensichtlich alternativlos. Doch die Anlieger verweigern aus Angst um ihre Häuser die Nutzung ihrer Grundstücke. Damit würde diese Transportstrecke entfallen!

Werden die Nebenstraßen mit den darunterliegenden Ver- und Entsorgungsleitungen über­haupt den hohen Belastungen standhalten? In der Bauphase werden pro Windkraftanlage über 300 schwere LKW und schwerste Spezialtransporter für Anlagenkomponenten, Bau­stahl und Beton die Straßen nutzen. Ebenso werden mehrere hundert 40-Tonner-LKWs Schotter für die Ertüchtigung und den Bau von Wegen sowie für die zum Teil meterhohe Auf­schotterung des Baufeldes über die Wohnstraßen transportieren. Wer kommt für die mittel- und langfristigen Folgeschäden an den Straßen und an den Häuser an den Transportstrecken auf?

Diese und weitere Fragen haben wir in einem offenen Brief an den Bürgermeister der Gemeinde Schmelz gestellt. Lesen Sie hier weiter.

 

PDF-Download: Verschiebung der Rodungsarbeiten bis zur Sicherstellung der Baustellenzufahrt